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Mundschutz in den Schulen

Folgenden Brief schrieb ich an die Schulen und an den Zentralen Eltern Beirat!

Sehr geehrte Damen und Herren,


ich gehe davon aus, da noch nichts darüber erwähnt wird, dass dennoch rechtzeitig auch für ausreichenden Mundschutz gesorgt wird! Dies wird ja grundsätzlich von allen bekannten Virologen in den öffentlichen Medien, u.a. von Prof. Dr. Drosten, dringend empfohlen (jedenfalls zumindest solange es noch keine Studie gibt, die klärt, ob Schulen Virenschleuder sind wie bei Influenza-Viren oder keine wie bei MERS)!


Schade, dass Bremen noch nicht den „Mut“ hat der Empfehlung der Bundesregierung zu folgen. Es gibt keinen Beweis, dass der Mundschutz andere nicht schützt!
Übernimmt die Stadt Bremen, es ist bekannt, dass es zu Folgeschäden nach einer schweren Infektion kommen kann, die Schadensersatzkosten wegen unzureichender Hygienemassnahmen?


Sollte kein Mundschutz bereit gestellt oder empfohlen werden, wie sollen dann erst recht die gefährdeten Kinder und die Kinder mit gefährdeten Eltern überhaupt die Schule wieder besuchen dürfen?


Ich vermisse klare Maßnahmen gegen die ab dann bestehende Chancenungleichheit zwischen allen Kindern. Wie sollen die Kinder, die in die Schule dürfen, und andere Kinder der selben Klasse, die aus gesundheitlichen Gründen zuhause bleiben müssen die gleichen Chancen und gleiche Lernqualität bekommen?


Und, die Menschen mit Hörschädigung werden oft vergessen, der Mundschutz muss übrigens barrierefrei sein! Auch Kinder mit Hörschädigung dürfen nicht benachteiligt werden!


Mit freundlichem und gesundheitlichem GrußPatrick Hennings