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Gewalt zuhause

Ich finde die aktuelle Debatte um das Abwägen zwischen den Risiken der Verbrechen zuhause mit den Risiken durch die Infektionsgefahr schwierig und problematisch.
Denn noch immer gibt es keine wirklichen medizinischen Mittel gegen Covid-19, während mehr Schutz gegen die Gewalt zuhause möglich ist, wenn es ausreichendes Interesse dafür gibt!
Man muss daher statt dessen die Debatte auf die längst überfälligen nötigen und ausreichenden Hilfs- und Schutzmaßnahmen gegen die Gewalt zuhause lenken und auf dieser Ebene führen, denn diese Probleme existierten schon vor dem Lockdown!
Das Corona-Problem hat dieses Problem „Gewalt zuhause“ nur verdeutlicht und verschärft!
D.h. mit dem Ende des Lockdowns werden die Ursachen für die Gewalt zuhause nicht wirklich gelöst, sondern die Aufmerksamkeit über dieses Problem könnte sogar dadurch wieder geringer werden!
Also muss deshalb die laufende Debatte zur Gewalt zuhause anders geführt werden, um endlich das Problem Gewalt zuhause tatsächlich zu lösen!

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Notrufnummer gegen sexuelle Misshandlungen

Was mich seit vielen Jahren beschäftigt …
Ich versuche mitzuhelfen eine Lösung für laut- und gebärdensprachorientierte Menschen mit Hörschädigung zu finden, die nicht anonym eine Notrufnummer für sexuell Mißhandelte anrufen können. Insbesondere für Kinder, die sexuell misshandelt wurden, auch in eigener Familie.
Bedenken wir die Bedeutung dieser Notrufnummern, mit dieser Möglichkeit können deutlich mehr Straftaten aufgedeckt, wie auch dann erst die dringend nötigen Therapien für die Opfer angeboten werden.
Für gebärdensprachorientierte Menschen mit Hörschädigung, die ohne Gebärdensprache nicht auskommen oder sonst eine(n) DGS-Dolmetscher*in brauchen, ist keine Anonymität, somit nach wie vor keine Hilfe möglich. Dabei ist gerade die Anonymität eine sehr wichtige und meistens die entscheidende Möglichkeit für die Opfer.
Für die lautsprachigorientierten Menschen mit Hörschädigung, wie mich, dürfte es relativ einfache Möglichkeiten mittels automatischer Schriftmittlung (wie bei den privaten Fernsehsendern, die es schon teilweise gibt) geben. Für die Gebärdensprache oder für die Lormen (die die Taubblinden nutzen) weiss ich noch nirgends eine ausreichende Technik. Das ist ein Drama.

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Umfrage „Diskriminierung in Deutschland 2015“

Datum 01.07.2015 via Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Sie haben es erlebt? Berichten Sie davon!

Wegen Ihrer Behinderung oder Ihres Alters werden Sie nicht zu Vorstellungsgesprächen eingeladen, obwohl Sie hervorragend qualifiziert sind?
Sie werden gemobbt, weil Sie lesbisch oder schwul sind?
Ihr Kind bekommt wegen seiner Migrationsgeschichte trotz guter Noten keine Gymnasialempfehlung?
Bei der Wohnungssuche gehen Sie leer aus, weil Sie ein Kopftuch tragen?

Berichten Sie uns von den diskriminierenden Erfahrungen, die Sie, Ihre Angehörigen und Freunde gemacht haben. Dabei interessieren uns alle Lebensbereiche: vom Kindergarten, über Schule und Hochschule, bis zum Beruf; vom Wohnen über Versicherungs- und Bankgeschäfte bis zum Freizeitbereich.

Diskriminierungen wegen des jungen oder alten Lebensalters, einer Behinderung oder chronischen Krankheit, aus rassistischen Gründen oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts (Männer, Frauen, Trans* und intergeschlechtliche Menschen), der Religion oder Weltanschauung sowie der sexuellen Identität sind nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verboten. In unsere Umfrage beziehen wir auch die „soziale Herkunft“ (z.B. Einkommen, Bildungshintergrund, auch der Elterngeneration) mit ein.

Wann geht es los?

Sie können sich vom 1. September bis 30. November 2015 beteiligen.

Wer kann mitmachen?

Alle in Deutschland lebenden Menschen ab 14 Jahren.

Was wollen wir erreichen?

Diese Umfrage, die wir gemeinsam mit dem Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung durchführen, soll Diskriminierungen sichtbar machen! Wir wollen auch wissen, welche Auswirkungen Diskriminierungen auf Menschen haben und wie sie damit umgehen. Mit den Ergebnissen werden wir konkrete Handlungsempfehlungen entwickeln, wie Diskriminierungen künftig verhindert werden können. Erste Ergebnisse werden im Frühjahr 2016 veröffentlicht.

Wenn Sie inhaltliche Fragen zur Umfrage haben, wenden Sie sich bitte an Nathalie Schlenzka (Nathalie.Schlenzka(a)ads.bund.de, Tel.: 03018 555 1813).

Machen Sie mit und helfen Sie dabei, Diskriminierungen abzubauen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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Sexueller Missbrauch in Sportvereinen: Wo die Selbstkontrolle versagt

Sexueller Mißbrauch:

Es gibt weitere Bereiche, die bisher übersehen wurden und werden, z.B. im Breitensport.

Deswegen möchte ich auf folgendes Video von Panorama hinweisen (leider ist es ohne UT)

http://www.ardmediathek.de/tv/Panorama/Sexueller-Missbrauch-in-Sportvereinen-W/Das-Erste/Video?documentId=6848586&bcastId=310918